Die geschichtliche Herkunft des Tai Chi Chuas stammt aus der Vielzahl der asiaitischen Kampfkünste. In der heutigen Zeit wird es als Meditation, als eine Methode der Gesundhaltung von Geist und Körper oder als Selbstverteidigung geübt, wobei das eine das andere nicht ausschließt.

Der Einsteiger erlernt zunächst eine Abfolge von harmonischen Bewegungen deren Hintergrund Abwehr- und Angriffstechniken sind. Zusammen mit dem Rhythmus der Atmung und dem Lenken des Chi bildet es eine Einheit, die sich in der taoistischen Philosophie wiederspiegelt.

Weiche und runde Bewegungen, durchgeführt mit dem ganzen Körper sind wichtige Merkmale. Partnerübungen runden das Training ab.

"Auf der ganzen Welt gibt es nichts Weicheres und Schwächeres als das Wasser. Und in der Art wie es dem Harten zusetzt, kommt nichts ihm gleich. Es kann durch nichts verändert werden. Daß Schwaches das Starke besiegt und Weiches das Harte besiegt, weiß jedermann auf Erden, aber niemand vermag danach zu handeln."

Tao Te King, übersezt v. R. Wilhelm

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